Die Geschichte des Muttertags

Der zweite Sonntag im Mai ist in Deutschland den Müttern gewidmet. Die Geschichte des Muttertags begann in den USA und in England. Die Frauenbewegungen dieser Länder versuchten Ende des 19. Jahrhunderts einen Tag für die Mütter zu etablieren.
Geschichte_Muttertag

Geschichte_Muttertag-300x248Als Begründerin des Tages für die Mütter, wie wir in heute kennen, gilt die Amerikanerin Anna Marie Jarvis. Am 12. Mai 1907 gedachte die Methodistin mit einem „Memorial Mothers Day Meeting“ in einer Kirche ihrer Mutter, die zwei Jahre zuvor verstorben war. Aber Anna Marie Jarvis wollte die Einführung eines Feiertags für alle Mütter erreichen und bat Politiker, Geistliche und Geschäftsleute um Unterstützung. Nachdem die Idee sich zuvor schon in vielen Bundesstaaten durchgesetzt hatte, wurde der Muttertag in den USA 1914 als offizieller Feiertag eingeführt.

Der Tag der Blumenwünsche

Muttertag_BlumenniZ4fcBwBYehfEngland, die Schweiz, Finnland, Norwegen und Schweden folgten bald dem Beispiel der USA und führten ebenfalls einen besonderen Tag zu Ehren der Mütter ein. In Deutschland war es der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, der zugunsten der Mütter aktiv wurde. 1922/23 dekorierten die Floristen ihre Schaufenster mit Plakaten. Sie trugen die Aufschrift „Ehret die Mutter“. Die Blumenhändler erklärten den Ehrentag der Mütter zum „Tag der Blumenwünsche.“ Mit gezielten Werbekampagnen gelang es dem Verband, die Deutschen für den Tag der Mutter zu begeistern, der zum ersten Mal am 13. Mai 1923 begangen wurde. Die Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundung verfolgten ab 1926 das Konzept weiter und setzte sich bei Kirche und Regierung dafür ein, den zweiten Sonntag im Mai als wiederkehrenden Feiertag festzulegen. Die Nazis führten 1934 den dritten Sonntag im Mai als „Gedenk- und Ehrentag der Mütter“ ein. Damit verbunden waren sogenannte „Mütterweihen“ und später die Verleihung eines „Ehrenkreuzes der deutschen Mutter.“ Nach Kriegsende wurde 1950 in der Bundesrepublik wieder ein Tag für die Mütter begangen. In der ehemaligen DDR spielte der Muttertag dagegen keine Rolle. Dort wurden die Frauen am Internationalen Frauentag, der am 8. März begangen wurde, besonders geehrt.

Der Muttertag in anderen Ländern

Weltweit wird in über 40 Ländern an einem besonderen Tag im Jahr der Mütter gedacht.

  • Im Ursprungsland USA werden die Mütter reichlich beschenkt. Im Durchschnitt werden nach Schätzungen des US-amerikanischen Einzelhandelsverbandes rund 140 Dollar pro Mutter für Geschenke ausgegeben, während es in Deutschland im Schnitt etwa 30 Euro sind.
  • In den Niederlanden werden die Mütter gerne mit einem Frühstück verwöhnt. Dazu gibt es ein Blumenpräsent. Honigkuchen und Blumensträuße, die in der ganzen Wohnung verteilt werden, gehören in Griechenland zum Muttertagsritual.
  • Die französischen Mütter werden am letzten Sonntag im Mai mit einem selbstgebackenen Kuchen beschenkt, der die Form eines Blumenstraußes hat.
  • Die Mütter in Japan erfreuen sich an roten Nelken und werden mit einer Massage oder dem Besuch in einem Spa verwöhnt.
  • Die Äthiopier feiern ihre Mütter mit Beginn der Regenzeit. Das ist in der Regel im Oktober oder November. Die Kinder besuchen dann ihre Mütter und bleiben mehrere Tage.
  • In Albanien ehren die Kinder gleichzeitig Mama und Papa am traditionellen Elterntag, der am 8. Mai begangen wird.
  • In Deutschland werden immer noch zum größten Teil Blumen verschenkt. Gerne werden die Mütter aber auch zum Essen ausgeführt. Kinobesuche und Sachgeschenke liegen mittlerweile ebenfalls im Trend. Jüngere Kinder schenken gerne Selbstgebasteltes.


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Muttertag - kein offizieller Feiertag


Auch wenn der Muttertag in Deutschland kein offizieller Feiertag ist, so hat er dennoch eine lange Geschichte und ist fest verankert im Bewusstsein der Menschen. Gefeiert wird der Muttertag traditionell am zweiten Sonntag im Mai. In der Woche davor steigt der Umsatz im Blumenhandel auf rund 130 Millionen Euro. Neben Blumen erfreuen sich Geschenke wie zum Beispiel personalisierter Schmuck steigender Beliebtheit.

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