Halloween 2015 - alles was du wissen musst

Eisiger Wind pfeift das Herbstlaub durch die Straßen. Schon früh wird es dunkel. Vor einigen Hauseingängen flackert Kerzenlicht durch die schaurigen Fratzen von ausgehöhlten Kürbissen.
halloween_2015

halloweenWir schreiben den 31. Oktober und feiern Halloween 2015. Plötzlich rasseln schwere Ketten, und mehrere kleine Hexen und Gespenster huschen um die Ecke. Energisch pochen sie an eine Wohnungstüre. Wehe, es öffnet ihnen niemand oder die Bewohner weigern sich, ihnen Süßigkeiten zu schenken! Dann gibt es – uah! – Saures, Strafe, Rache, kein Erbarmen!

Wie jedes Jahr findet dieser Spuk auch an Halloween 2015 wieder eine Nacht vor Allerheiligen, also dem 1. November, statt. Doch woher stammt dieser Brauch? Welche Ideen zu Halloween gibt es, was das Schminken angeht? Welche Party-Mitbringsel sind Halloween 2015 angesagt? Das alles und vieles mehr kannst du hier nachlesen.

Die Entstehungsgeschichte von Halloween

Über den Ursprung dieses Brauchtums scheiden sich die Geister.

Lange Zeit herrschte die Meinung vor, dass die Wurzeln von Halloween auf einen heidnischen Erntedank-Kult zurückgehen. Dieser Version zufolge feierten die Kelten am Vorabend vor Allerheiligen das Ende des Sommers sowie das Eintreiben des Viehs in die Ställe. Doch dieses Fest hatte einen bitteren Beigeschmack. Denn gleichzeitig glaubten die Kelten, dass in jener Nacht auch die Seelen der Toten in ihre Häuser zurückkehrten. Um sich vor diesen zu schützen, wandten sie einen cleveren Trick an. Sie verkleideten sich. Fazit: Ideen zu Halloween muss man haben – und das nicht nur zu grauen Vorzeiten, sondern selbstverständlich auch zu Halloween 2015!

Die heutige Wissenschaft sieht den Ursprung des Brauchs in einer rein christlichen Tradition verankert, die irische Einwanderer im 19. Jahrhundert in die USA brachten. Diese These stützt auch der Name Halloween, bei dem es sich um eine Kurzform von "All Hallows' Eve" handelt. Übersetzt heißt das "Allerheiligenabend", womit der Vorabend von Allerheiligen gemeint ist.

Halloween-Bräuche

In Amerika zählt Halloween zu den großen Festen wie Weihnachten und Thanksgiving. Die Europäer, insbesondere die junge Generation, begeisterten sich erst in den 1990er Jahren für diesen Gruselspaß und übernahmen bereitwillig die dazugehörigen Bräuche.

halloween_tuerFester Bestandteil dieser Tradition ist die Verkleidung, die unter dem Motto steht: Wer ist der oder die Hässlichste im ganzen Land? Je gruseliger und schockierender das Kostüm ist, desto mehr Bewunderung erhält es. Perfekt ist deine Maskerade dann, wenn du in den Spiegel schaust und dich vor dir selbst erschreckst.

Mit Anbruch der Dämmerung heißt es schließlich auch wieder zu Halloween 2015 für alle Normalsterblichen: Nur wer starke Nerven hat, geht auf die Straße! Für die Untoten hingegen beginnt ein herrlich makabres Freudenfest. Stöhnend und ächzend schlurfen die Monster, Zombies und Skelette von Haus zu Haus und fordern von deren Bewohnern Naschereien ein. Dabei vergessen die verkleideten Kids wie selbstverständlich ihre gute Kinderstube und drohen laut: "Süßes, sonst gibt's Saures!" Und wer der englischen Sprache mächtig ist, nötigt unbescholtene Bürger mit den Worten: "Trick or treat!"

Auch dieses Ritual hat einen frühchristlichen Ursprung. So suchten seit dem 9. Jahrhundert gläubige Bettler an Allerseelen Hausbesitzer auf, um sogenannten Seelenkuchen zu erbitten. Als Dank versprachen sie, für die Seelen der edlen Spender im Falle deren Ablebens zu beten.

Von diesem religiösen Grundgedanken ist Halloween heute weit entfernt. Ganz im Gegenteil: Statt wie einst unterwürfig um eine milde Gabe zu bitten, drohen die furchterregenden Spießgesellen nun mit Streichen, falls sie leer ausgehen sollten.

Unzertrennlich verbunden mit Halloween ist der in kräftigem Orange leuchtende Kürbis, in den eine feist grinsende Grimasse geschnitzt wird. Mit einer brennenden Kerze in dem Hohlkopf erstrahlt dessen Gesicht unheimlich in der Dunkelheit der Unruhenacht. Wie es dazu gekommen ist, dass ein so harmloses Gewächs wie der Kürbis zu einem Horror-Kult-Objekt avancierte, erzählt dir die Legende von Jack'o Lantern.

Die Geschichte von Jack'o Lantern (Jack mit der Laterne)

Es war vor langer, langer Zeit in Irland, da stapfte der Hufschmied Jack wie jeden Abend in seinen Lieblings-Pub. Regen peitschte ihm an diesem 31. Oktober ins Gesicht und er versank mit jedem Schritt seiner Gummistiefel tief im Matsch.

Endlich erreichte Jack sein Ziel. Sogleich begab er sich an die Theke und bestellte ein Stout. Wie Wasser kippte er diese irische Biersorte in sich hinein und orderte sofort eine neue Flasche. Jack trank an diesem Abend so viel, dass er schließlich sturzbetrunken war. Ja, so war er, der Hufschmied: ein Trunkenbold und Taugenichts, der andere auch gern mal übers Ohr haute.

Als Jack an diesem Abend erneut sein Bier zum Trinken anhob, leistete ihm plötzlich jemand Gesellschaft. Es war kein Geringerer als der Teufel höchstpersönlich. "Ich bin gekommen, um dich holen", flüsterte der Leibhaftige dem erschrockenen Mann ins Ohr. "Jetzt passt es mir überhaupt nicht", stammelte Jack.

Mit einer List gelang es schließlich dem Hufschmied, ein Jahr Aufschub für seinen Abmarsch in die Hölle zu schinden.

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Tage, Wochen und Monate strichen ins Land und Jack hatte längst die Abmachung mit dem Satan vergessen, als er wieder am 31. Oktober seinen Pub aufsuchte. Weniger vergesslich war hingegen Beelzebub, der kurze Zeit später eintrudelte, um seinen Kandidaten auf die Todesschippe zu nehmen.

"Ich habe nur noch einen letzten Wunsch", flehte da der Ire, "ich möchte, dass du mir einen Apfel von dem Baum holst, der vor der Kneipe steht." Der Teufel lachte spöttisch ob dieses obskuren Einfalls, den Tod noch etwas hinauszögern zu wollen. Dennoch kam er dieser Bitte nach, was er wenig später bitterlich bereute.

Denn kaum, dass der Herr der Unterwelt ein Stück am Baumstamm hochgeklettert war, preschte Jack hervor und ritzte das christliche Glaubenssymbol des Kreuzes in die Rinde. Somit saß der gehörnte Pferdefuß in der Falle. Frei kam er erst, als er dem gewieften Jack versprach, ihn bis in alle Ewigkeit in Ruhe zu lassen.

So lebte der zwielichtige Hufschmied noch lange Zeit unbehelligt weiter, bis er in hohem Alter verstarb. Als unredlicher Mann fand seine Seele jedoch keinen Einlass im Himmel. Und auch der Satan gewährte ihm keine Heimstätte, da er an sein Versprechen gebunden war. Dennoch zeigte der Antichrist Mitleid mit Jack und überreichte ihm eine immerwährend glühende Kohle, die in einer ausgehöhlten Rübe steckte. Diese Laterne sollte ihm ein bisschen Licht und Wärme auf seinem ewigen Weg durch die eiskalte und düstere Finsternis schenken.

Und was hat nun ein Kürbis mit einer Rübe zu tun? Eigentlich nicht viel. Aber da irische Einwanderer diese Geschichte in einem Land verbreiteten, in dem wesentlich mehr Kürbisse als Rüben wachsen, liegt die Antwort auf der Hand. Auch lassen sich die Riesengewächse im Vergleich zu Möhren besser für den Gruseleffekt stylen.

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Wenn es an der Türe klingelt: Do's and Dont's

Do's and Dont's für Hausbewohner: Nehmen wir als Beispiel Oma und Opa Schmitz, die zu Halloween 2015 einen Kürbis in den Eingangsbereich ihres Hauses stellen. Ihnen gefällt diese herbstliche Dekoration, aber sie wissen über die Hintergründe von Halloween nicht Bescheid. Und stellen wir uns nun vor, wie die Nachbarskinder Chantal und Kevin sich als Hexe und buckeliger Gnom verkleiden und wenig später vor der Wohnung von Oma und Opa Schmitz stehen. Sie klingeln. Niemand öffnet. Sie klingeln Sturm, doch die Türe bleibt weiterhin verschlossen. "Die haben hier einen Kürbis stehen. Das heißt, die müssen doch wissen, um was es geht", zischt Chantal wütend ihrem Bruder zu. "Saures!", schreit daraufhin der sonst so nette Kevin.

Aus dieser Geschichte lernen wir, dass insbesondere die, die Halloween-Schmuck aufstellen, aber keine Süßigkeiten verteilen, sich leicht zur Zielscheibe von Streichen machen. Klüger ist es da, rechtzeitig einen Vorrat an Naschwerk anzulegen, das auch noch bis Sankt Martin hält. Denn auch bei diesem Brauch werden wieder zur Freude der Zahnärzte Kinder an der Türe um Süßes betteln.

Do's and Dont's für Ungeheuer: Oma und Opa Schmitz haben sich regungslos in ihrem Haus verschanzt, was zu Halloween ein No-Go ist. Strafe muss daher sein. Zum Glück haben vorher Chantals und Kevins Eltern mit ihren Kindern über Ideen zu Halloween geredet und ihnen klargemacht, dass es einen Unterschied zwischen Streich und Sachbeschädigung gibt. Daher schmeißen die Kleinen Halloween 2015 auch keine Farbe und Eier an die Hauswand der Nachbarn und bestreichen auch nicht die Türklinke mit Senf oder Ketchup. Stattdessen kippen sie eine Ladung Konfetti in den Briefkasten der alten Leute und freuen sich hämisch über diesen fiesen Gag.

Schminken - Ideen zu Halloween

Ideen zu Halloween für das richtige Make-up sind grenzenlos. Ziel dabei ist es, möglichst echt rüberzukommen. Wer schon einen Pickel im Gesicht und auch von Natur aus einen fahlen Teint hat, kann sich also freuen. Wer über diese Vorzüge zu Halloween nicht verfügt, hilft mit ein paar einfachen Mitteln nach.

Pickel kann man entweder in Karnevalsshops kaufen oder mithilfe eines nassen, zu einer Kugel geformten Küchenpapiers, das man Rot übermalt, selbst herstellen. Eine schöne Leichenblässe erhältst du, wenn du zuerst helle Creme auf dein Gesicht aufträgst, die Lippen mit Concealer und die Augenbrauen mit einem Klebestift abdeckst. Anschließend borgst du dir von deinem Geschwisterchen etwas Babypuder und verteilst diesen großzügig auf deinem Teint. Nun noch die Augen mit schwarzem Lidschatten verschönern und einige Blutadern mit einem spitzen roten Kajalstift zeichnen und schon hast du die Grundlage für das ideale Zombie-Outfit geschaffen. Den Babypuder solltest du deinem Geschwisterchen dann allerdings erst nach dem Abschminken wiedergeben.

Geschenke - Ideen zu Halloween

halloween_geschenkeDu hast eine Partyeinladung zu Halloween 2015 erhalten? Mit leeren Händen solltest du dort nicht hingehen, denn da wimmelt es von Hexen und Ungeheuern. Aber dir fehlen noch Ideen zu Halloween? Klar ist, dass du mit 08/15-Mitbringseln nicht punkten kannst. Nein, was du brauchst, sind originelle Geschenke.

Im Angebot hätte ich beispielsweise Kulinarisches in Form von abgehackten Fingern. Für diese brauchst du kein Beil, sondern Würstchen mit Ketchup. Die Fingernägel stellst du mithilfe eines Mandelblättchens her. Oder du überraschst die Gastgeber der Party an Halloween 2015 mit Vampirblut, indem du das Flaschenetikett eines roten Getränks umgestaltest.

Da Halloween von seinem Ursprung her ein sehr naturbezogenes Fest ist, eignen sich auch optimal Edelsteine als Halloween Geschenke. Um ihnen eine persönliche Note zu verleihen, kannst du die Pebbles individuell nach deinem Geschmack mit einer Gravur versehen lassen. So kannst du Ideen zu Halloween wie Kürbisse oder lustige Zaubersprüche oder Fotos der Kinder auf ihnen verewigen.

Während deine Freunde an diesen Edelsteinen lange Freude haben werden, dürften sich Ideen zu Halloween wie das Mitbringen von echten Spinnen eher als Stimmungskiller erweisen. Aber es gibt zahlreiche Scherzartikel, Horror-Videos oder schaurige Musik-CDs, die das Thema Halloween aufgreifen und die Party anheizen.

Ideen zu Halloween, Halloween 2015 – deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!


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