Glückssymbole

Glückssymbole und deren Bedeutung als Glücksbringer - von Hufeisen, Marienkäfer bis zum Kleeblatt

Du wolltest schon immer erfahren, weshalb wir manchen Symbolen die Fähigkeit zusprechen Glück zu bringen und es interessiert dich, woher dieser Glaube eigentlich kommt? Die Antworten auf diese weltbewegenden Fragen findest du nun hier:

Vierblättriges Kleeblatt:

Da vierblättrige kleeblätter in der Natur nur selten zu finden sind, brauchst du schon eine Menge Glück, um ein solches Kleeblatt als Glücksbringer zu finden. Es ist natürlich keine Kunst, dass du dir einfach einen Topf gezüchtete, vierblättrige Kleeblätter kaufst- doch gezüchtete Kleeblätter sollen das Pech anziehen. Das vierblättrige Kleeblatt soll Reisenden übrigens auf Reisen Glück bringen und nähst du es in deine Kleidung ein, soll es dich vor Bösen schützen.

Glückscent:

Du möchtest Stein reich werden? Dann bist du mit einem Clückscent richtig ausgestattet. Denn es ist ein Symbol für Reichtum. Indem du ihn physisch und symbolisch verschenkst, wünschst du dem Empfänger, dass er stets seine Taschen voll Geld hat und dass es ihm nie ausgehen möge. Geschichtlich ist der Glückscent (früher Glückspfennig) als kleiner Bruder des Tauftalers oder Weihgroschens zu sehen. An die Tür genagelt, sollten hiermit im Mittelalter Hexen vertrieben werden. (und nein...es hilft nicht gegen die Schwiegermutter! ;) )

Marienkäfer:

Die süßen Marienkäfer sollen Kinder beschützen und Kranke heilen, sofern er ihnen zufliegt. Aber wehe, du schüttelst ihn ab oder tötest ihn...dann ist das Unglück nicht fern. Weil Marienkäfer auch nützlich sind, glaubten Landwirte und Bauern einst, dass sie ein Geschenk Maria (Mutter Jesus) seien und benannten ihn daher nach ihr. Es gibt auch noch heute regelrechte Marienkäfer-Kulte die vor allem religiös begründet sind. In Schweden beispielsweise werden Marienkäfer mit 7 Punkten „Marias Schlüsselmagd“ genannt- die 7 Punkte beziehen sich auf der heiligen Marias 7 Tugenden.

Glücksbringer mit Glückssymbolen selbst gestalten - Edelsteine mit Gravur

Fliegenpilz:

Für unsere Kleinen vorweg: „Finge weg, giftig!“ Warum das Symbol des Fliegenpilzes als Glückssymbol gilt, kann heut niemand mehr genau sagen. Vermutlich gilt er deshalb als Glückssymbol, da er als Rauschmittel eingesetzt werden kann und da unsere germanischen Vorfahren das Hanf noch nicht für sich entdeckten um sich hierdurch ihre Glücksgefühle zu holen, geht man davon aus, dass die geschichte hierher rührt.

Hufeisen:

Hufeisen werden Pferden zum Schutz der Hufe aufgenagelt. Da das Pferd von jeher als Symbol für Stärke und Kraft galt, sowie ein edles und wertvolles Tier war, galt das Hufeisen, welches das Tier schützte, ebenfalls als Glücksbringer. Nachdem das Pferdebeschlagen von den Römern erfunden wurde, entwickelte sich das Hufeisen bei fast allen Völkern zu einem Glücksbringer, da es das wertvolle Pferd schützte. Besonders das Finden eines Hufeisen brachte den Bauern damals Glück. Zur Ausrichtung des Hufeisens gibt es mehrere Versionen, einerseits gilt ein nach oben offenes Eisen als Symbol für die Teufelshörner, andererseits auch als glücksfangender Brunnen. Nach unten geöffnet gibt es jedoch die Vorstellung das Glück könne "herausfallen". Ein nach rechts offenes Hufeisen stellt ein C für "Christus" dar.

Glücksschwein:

Das Schwein ist deshalb ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum, da es als Symbol der Fruchtbarkeit und Stärke gilt. Darüber hinaus galt bei den Griechen und Römern derjenige als privilegiert, der über viele Schweine, und somit letztendlich auch Nahrung, verfügte. Meist wird aber – besonders zu Silvester – kein lebendes Ferkel verschenkt, sondern symbolisch eine Nachbildung, meist aus Marzipan. Kombiniert wird das Schwein oft mit einem Schornsteinfeger als Reiter und einem Glückspfennig oder vierblättrigem Kleeblatt im Maul. Bei Wettbewerben im Mittelalter bekam der Letzte als Trostpreis ein Schwein. Er hatte damit das Glück, „Schwein gehabt“ zu haben.
In osteuropäischen Ländern wie der Ukraine verbindet man mit dem Schwein hingegen etwas Negatives.

Mistelzweig:

Der Mistelzweig schützt nach unserem Volksglauben vor Hexen. Als Gewächs wurden ihnen Heilkräfte nachgesagt und sie wurden in Häusern und Ställen aufgehängt um vor Hexen zu bewahren.

Schornsteinfeger:

Der Schornsteinfeger als Glückssymbol ist jüngeren Datums. Früher war es eine Katastrophe für den Haushalt, wenn der Kamin verstopft war oder schlecht zog, denn dann konnte das Essen nicht mehr zubereitet werden und es wurde kalt im Haus. In einer solchen Situation brachte der Kaminkehrer die Rettung. Er säuberte den Kamin (Schlot) und es war wieder möglich, zu kochen und zu heizen. So brachte er das „Glück“ zurück. Heute soll es auch Glück bringen, einen Schornsteinfeger zu berühren oder den goldenen Knopf (ersatzweise die Jacke) anzufassen. Ferner brachte die Reinigung des Schornsteins den Vorteil, dass sich der angestaute Ruß nicht so schnell entzündete und es nicht zum Häuserbrand kam.

Glückssymbole weltweit:

So unterschiedlich die Kulturen unserer Erde, so unterschiedlich auch die Glücksbringer und Glückssymbole. Es gibt unzählige. Da wären z.B. Fatimas Hand (arabisch/ islamischer Raum), Maneki Neko (das sind diese Wackelkatzen ;) ) und Daruma aus Japan, das Horn in Nepal, der Skarabäus in den Ländern der Antike, sowie tibetische Symbole wie: Fische, Muschel, Schirm, Enlosknoten, Lotusblume, etc. . Du möchtest, das wir dir ein Glückssymbol in Edelstein gravieren? Bei uns findest du auch eine kleine Sammlung Glückssprüche. ;)